Freiheit meint nicht, schmerzhafte Dinge, Situationen oder Menschen loszuwerden, um von ihnen frei zu sein. Sondern an ihnen zu wachsen und zu reifen. Zu lernen, Geben und Nehmen in einer Balance zu halten und aktiv am Schöpfungsprozess teilzunehmen.
Mit Freiheit ist das schöpferische Mitgestalten des eigenen Lebens und der Welt gemeint. Die Erkenntnis der eigenen Grenzenlosigkeit, die Freiheit zum Werden und zum Menschsein.
Freiheit beinhaltet die Fähigkeit demütig zu sein, Frieden zu schließen.
Wir können uns bewusst machen, dass wir jederzeit die Freiheit haben, etwas Neues anzufangen und zu wagen. Diese Freiheit sollten wir uns von niemandem nehmen lassen und uns auch selbst nicht dieser Freiheit aus Angst berauben.
Frei im Herzen zu sein bedeutet, frei für das Leben und die Liebe zu sein. Wenn ich keinen Groll, keinen Neid, keine Missgunst und keine Eifersucht mehr in mir trage, dann kann ich die anderen so sein lassen, wie sie sind, und akzeptieren, wie sie leben.
Fühl dich frei, dein eigenes Leben zu leben und zu lieben.
 
Foto und Text: Lisa Schulte Copyright

Brillen weltweit

Viele Menschen tragen heute eine Brille und freuen sich, so die Sehschärfe erhalten zu können. Für manche ist es auch wichtig, dass die Brille zur Kleidung passt. So gibt es dann schon mal Zweit- ggf. auch Drittbrillen, die farblich abgestimmt sind.

Es gibt in unserer Gesellschaft aber auch die Menschen, die sich mit einer alten Sehhilfe begnügen, deren Stärke nur noch in etwa stimmt. Eine neue Brille ist oft zu teuer.

Die Vincenz-Konferenzen im Erzbistum machen immer wieder auf dieses Problem aufmerksam und setzen sich dafür ein, dass die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben auch für diese Menschen möglich wird.

Neben Geldspenden sammeln die Vincenz-Konferenzen auch gebrauchte Brillen, die an die Organisation „Brillen weltweit“ weiter geleitet werden. Dort werden die Sehhilfen geprüft, aufgearbeitet und an entsprechende Stellen im In- und Ausland weiter gegeben.

Daran möchten wir uns als Schwestern der Christlichen Liebe gern beteiligen. In dem kleinen Lädchen im Haus Maria Immaculata und in der Conradus-Kapelle am Grab Mutter Paulines finden Sie kleine Sammelboxen, in die Sie nicht mehr benötigte Brillen hineinlegen können. Wir sorgen dann dafür, dass sie an die richtige Adresse kommen.

Eine kleine Aktion, die aber sicher vielen Menschen Hilfe wird. Und weil sie so einfach und pragmatisch ist, hätte Mutter Pauline bestimmt ihre helle Freude daran.

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