Die Seele benötigt genügend Zeit der Stille und des Rückzugs in unsere Innenwelt. Zeit, um ganz bewusst mit unserer Seele in den Kontakt zu treten. Halte inne, entschleunige die Zeit und lausche deiner inneren Stimme. Nimm deine Gefühle und Bedürfnisse ganz bewusst wahr. In der Ruhe liegt die Kraft. Bündele deine inneren Kräfte. Richte dich neu aus und säe deinen Samen. Was willst du der Welt schenken? Wie kannst du dich einbringen mit deinen einzigartigen Fähigkeiten? Nimm dir Zeit für die kleinen wundervollen Augenblicke des Lebens, die dir täglich geschenkt werden. Geh bewusst in die Stille und zieh dich von den Ablenkungen der äußeren Welt zurück. Bringe deine Gedanken zur Ruhe und geh in dein Herz. In der Stille deiner eigenen Gedanken findest du Ruhe, Frieden und Wohlbefinden.
 
Text und Foto: Lisa Schulte ©

Brillen weltweit

Viele Menschen tragen heute eine Brille und freuen sich, so die Sehschärfe erhalten zu können. Für manche ist es auch wichtig, dass die Brille zur Kleidung passt. So gibt es dann schon mal Zweit- ggf. auch Drittbrillen, die farblich abgestimmt sind.

Es gibt in unserer Gesellschaft aber auch die Menschen, die sich mit einer alten Sehhilfe begnügen, deren Stärke nur noch in etwa stimmt. Eine neue Brille ist oft zu teuer.

Die Vincenz-Konferenzen im Erzbistum machen immer wieder auf dieses Problem aufmerksam und setzen sich dafür ein, dass die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben auch für diese Menschen möglich wird.

Neben Geldspenden sammeln die Vincenz-Konferenzen auch gebrauchte Brillen, die an die Organisation „Brillen weltweit“ weiter geleitet werden. Dort werden die Sehhilfen geprüft, aufgearbeitet und an entsprechende Stellen im In- und Ausland weiter gegeben.

Daran möchten wir uns als Schwestern der Christlichen Liebe gern beteiligen. In dem kleinen Lädchen im Haus Maria Immaculata und in der Conradus-Kapelle am Grab Mutter Paulines finden Sie kleine Sammelboxen, in die Sie nicht mehr benötigte Brillen hineinlegen können. Wir sorgen dann dafür, dass sie an die richtige Adresse kommen.

Eine kleine Aktion, die aber sicher vielen Menschen Hilfe wird. Und weil sie so einfach und pragmatisch ist, hätte Mutter Pauline bestimmt ihre helle Freude daran.

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