Die kalte Jahreszeit nähert sich dem Ende. Die Tage werden wieder länger und die Temperaturen milder. Im Frühling erwacht die Natur zu neuem Leben. Auch wir Menschen sind eingeladen, zu einem veränderten Bewusstsein zu erwachen. Wenn wir uns selbst mit allen Sinnen bewusst wahrnehmen, können wir unsere innere Natur erkennen und unser Potential voll entfalten.
Der Mensch steht in einem engen Bezug zur Natur und zu den Jahreszeiten. Jede Jahreszeit hat eigene Aufgaben und bringt ihre eigene Wandlung mit sich. So zyklisch, wie die Natur sich wandelt, erlebt auch die Seele innere Wandlungsprozesse. Alles im Leben hat seine Zeit. Das Leben und die Natur folgen natürlichen Gesetzmäßigkeiten, die es zu akzeptieren und anzunehmen gilt. Der Frühling steht symbolisch für das Werden, für das Entstehen neuen Lebens.
Wenn wir unsere Aufmerksamkeit von außen nach innen lenken, können wir unser wahres Selbst und unsere Berufung erkennen. Öffnen wir uns für die innere und äußere Schönheit, damit achtsam etwas Neues entstehen kann und wir unsere Gaben zum Erblühen bringen.
 
Foto und Text: © Lisa Schulte

Brillen weltweit

Viele Menschen tragen heute eine Brille und freuen sich, so die Sehschärfe erhalten zu können. Für manche ist es auch wichtig, dass die Brille zur Kleidung passt. So gibt es dann schon mal Zweit- ggf. auch Drittbrillen, die farblich abgestimmt sind.

Es gibt in unserer Gesellschaft aber auch die Menschen, die sich mit einer alten Sehhilfe begnügen, deren Stärke nur noch in etwa stimmt. Eine neue Brille ist oft zu teuer.

Die Vincenz-Konferenzen im Erzbistum machen immer wieder auf dieses Problem aufmerksam und setzen sich dafür ein, dass die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben auch für diese Menschen möglich wird.

Neben Geldspenden sammeln die Vincenz-Konferenzen auch gebrauchte Brillen, die an die Organisation „Brillen weltweit“ weiter geleitet werden. Dort werden die Sehhilfen geprüft, aufgearbeitet und an entsprechende Stellen im In- und Ausland weiter gegeben.

Daran möchten wir uns als Schwestern der Christlichen Liebe gern beteiligen. In dem kleinen Lädchen im Haus Maria Immaculata und in der Conradus-Kapelle am Grab Mutter Paulines finden Sie kleine Sammelboxen, in die Sie nicht mehr benötigte Brillen hineinlegen können. Wir sorgen dann dafür, dass sie an die richtige Adresse kommen.

Eine kleine Aktion, die aber sicher vielen Menschen Hilfe wird. Und weil sie so einfach und pragmatisch ist, hätte Mutter Pauline bestimmt ihre helle Freude daran.

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